KiAP Niedersachsen Arbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien
KiAP Niedersachsen  Arbeitsgemeinschaft für Kinderin Adoptiv- und Pflegefamilien

Expert*innen raten: Angebote der Kinder- und Jugendlhilfe müssen auch in der "zweiten Welle" aufrecht erhalten bleiben

"Gabriele Gerner Pressestelle
Stiftung Universität Hildesheim

- Kitas und Schulen müssen geöffnet bleiben
- die offene Kinder- und Jugendarbeit muss weiterhin stattfinden
- die ambulante Erziehungshilfe muss weiter durchgeführt werden
- zum Kinderschutz muss es niedrigschwellige Angebote geben
- auch Kinder und Jugendliche in Wohngruppen, Heimen und Pflegefamilien dürfen nicht vergessen werden, ebenso nicht junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen

Das fordert das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen, dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht und dem Forum Transfer. "

Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kommentar vom 29.10.2020.zur Verbleibensanordnung,  
mehr dazu im Pflegekinderrecht-Blog von RA Matthias Westerholt

Stellungnahme der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

zum Entwurf eines neuen Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen(Kinder-und Jugendstärkungsgesetz –KJSG)  

Zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention veröffentlicht das Verbundprojekt FosterCare eine App zur Stärkung der Rechte von jungen Menschen in Pflegefamilien

Eine neu entwickelte App für junge Menschen in Pflegefamilien soll dabei helfen, die Beteiligungs-, Schutz- und Beschwerderechte von jungen Menschen in Pflegefamilien zu stärken. Entwickelt wurde die App im Verbundprojekt FosterCare am Universi-tätsklinikum Ulm, der Hochschule Landshut und der Universität Hildesheim.

„ZUHAUSE FÜR KINDER“- 30-jähriges Bestehen des „Pflege- und Adoptivfamilien Südniedersachsen e.V.“

"Pflege- und Adoptivkinder sind mit schwierigen Lebensumständen konfrontiert. Umso mehr sind sie auf Verständnis und Geborgenheit in ihren Pflegefamilien angewiesen. Das gilt auch für die Familien selbst, die im Zusammenleben mit seelisch verletzten Kindern viele Krisen und Konflikte zu bewältigen haben. Ihnen steht seit 30 Jahren der Verein „Pflege- und Adoptivfamilien Südniedersachsen“ zur Seite: Bei gemeinsamen Frühstückstreffen und Familienfreizeiten, in Beratungsgesprächen oder auch bei Behördengängen. Dem Selbsthilfemodell unter dem Motto „Zuhause für Kinder“ widmet sich heute unsere Sendung „1 Stunde – 1 Thema“. Im Gespräch mit Tina Fibiger berichtet Irm Wills, die erste Vorsitzende des Vereins über das alltägliche und besondere Zusammenleben in Pflegefamilien. Über das Zusammenleben mit Pflege- und Adoptivkindern und die besonderen Herausforderungen berichten auch Gisa Kürfken und Rita Sauer."

Sendung: 1 Stunde - 1 Thema Redaktion
Autor: Tina Fibiger
Datum:
Dauer: 45:10 Minuten

Gastfamilien als differenziertes Angebot der Vollzeitpflege für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Erfordernisse aus der Perspektive der Pflegefamilienverbände

Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände begrüßt die Idee, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Familien als Orte zur Sozialisation in eine fremde Kultur und Gesellschaft anzubieten. Wir halten den Begriff Gastfamilie für sehr unbestimmt und fordern ein eindeutiges Bekenntnis, dies als eine Hilfe zur Erziehung nach § 33 zu installieren. Eine unmittelbare Ankoppelung an „ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe“, mit dem damit verbundenen Gedanken der finanziellen Entlastung der Kommunen, halten wir für ein falsches Signal.