KiAP Niedersachsen Arbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien
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Dialogforum Pflegekinderhilfe 

"Referatsentwurf SGB VIII erschienen -
Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen"

Quelle:https://igfh.de/referatsentwurf-sgb-viii-erschienen

Diskussion der Pflegefamilienverbände mit dem BMFSFJ und dem DIJuF zum BKiSchG

"Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lud am 10. Februar 2011 Pflegefamilienverbände zu einer Besprechung nach Berlin ein. Für den PFAD Bundesverband nahmen die Vorsitzende Dagmar Trautner und die Fachreferentin Dr. Carmen Thiele teil.

Weiterhin waren vom Aktivverbund Berlin Henrike Hopp und Renate Schusch, von der BAG KIAP Paula Zwernemann und Irm Wills, vom Landesverband PFAD für Kinder Baden-Württemberg Jasmin Heier-Müller und vom Kompetenzzentrum Pflegekinder Heidrun Sauer vertreten. Für das DIJuF nahmen Dr. Thomas Meysen und Diana Eschelbach an diesem Gespräch teil. Das Gespräch fand in einer sehr konstruktiven Atmosphäre statt. Die Verbesserung der Bedingungen für Pflegekinder und ihre Familien war das alle verbindende Anliegen."
zum Artikel bei PFAD BV:

Kontinuitätssichernde Strukturen      
Aktuelles zum Kinderschutzgesetz - Kinderschutzgesetz

Rechts- und sozialpolitische Forderungen von Ludwig Salgo und Gisela Zenz


aus der Zeitschrift ‚frühe Kindheit 0410‘ (Deutsche Liga für das Kind) mit freundlicher Genehmigung von  Prof. Salgo

Kontinuitätssichernde Strukturen und Verfahren im Pflegekinderbereich sind notwendig und möglich. Zwar sind auch einzelne rechtspolitische Maßnahmen unumgänglich, jedoch ist vor allem eine veränderte Praxis, Kommunikation und Organisation erforderlich, um die bereits seit 1991 vom SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) eingeforderte Vorgehensweise einer geplanten, zeit- und zielgerichteten Intervention umzusetzen.

Eine wirkliche Veränderung der Praxis, die den Bedürfnissen der hier betroffenen, zumeist erheblich vorbelasteten Kindern gerecht wird, ist nur möglich, wenn von den Akteuren eine Reihe von Veränderungsschritten abgestimmt umgesetzt wird. Die nachfolgenden Forderungen beruhen auf langjähriger praktischer und wissenschaftlicher Befassung der Thematik. 

Salgo_Zenz_fK0410.pdf
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